Anlässlich des sich zum 240. Mal jährenden Geburtstags der ehemaligen Großherzogin Maria Pawlowna (1786–1859) am 16. Februar präsentiert die Klassik Stiftung Weimar vom 13. bis zum 23. Februar 2026 wie in jedem Jahr ihren historischen Stubengarten im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek.
Anlässlich des sich zum 240. Mal jährenden Geburtstags der ehemaligen Großherzogin Maria Pawlowna (1786–1859) am 16. Februar präsentiert die Klassik Stiftung Weimar vom 13. bis zum 23. Februar 2026 wie in jedem Jahr ihren historischen Stubengarten im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek.
Traditionell bepflanzen die Auszubildenden der Gartenabteilung unter der Anleitung der Gärtnerinnen und Gärtner den Tisch der ausgesprochenen Blumenliebhaberin mit diversen Frühjahrsblühern. Die diesjährige Bepflanzung besteht aus rund 500 Zwiebelgewächsen, darunter Ritterstern (Hippeastrum), Gartenhyazinthen (Hyacinthus orientalis), Schachbrettblumen (Fritillaria meleagris), Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum), Armenische Traubenhyazinthen (Muscari armeniaca), Narzissen (Narcissus pseudonarcissus), Frühlings-Krokussen (Crocus vernus) und Schneeglöckchen (Galanthus). Die florale Pracht kann bei kostenfreiem Eintritt zu den regulären Öffnungszeiten des Studienzentrums besichtigt werden.
Miniaturgarten für Wohnräume
Der sogenannte Jardin portatif gleicht einem Miniaturgarten für die Wohnräume. Bereits seit dem 18. Jahrhundert bot der Blumentisch seinen jeweiligen Besitzern die Annehmlichkeit, in den Wintermonaten stets duftende und blühende Pflanzen auch außerhalb der Gewächshäuser um sich zu haben. Hierfür setzte man die in Treibhäusern vorgezogenen Blumen ab Dezember in die wasserdichten Metallwannen der Tische.
PI-KSW
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Blumentisch der Großherzogin Maria Pawlowna im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek
Foto: Hannes Bertram/ Klassik Stiftung Weimar