Der Stadtrat von Apolda hat in seiner Sitzung am 1. Juli 2026 einen richtungsweisenden Beschluss gefasst: Die Stadt bewirbt sich um die Ausrichtung der 8. Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2036. Mit dem Beschluss wird Bürgermeister Olaf Müller beauftragt, die Bewerbung beim Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum einzureichen.
Der Stadtrat von Apolda hat in seiner Sitzung am 1. Juli 2026 einen richtungsweisenden Beschluss gefasst: Die Stadt bewirbt sich um die Ausrichtung der 8. Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2036. Mit dem Beschluss wird Bürgermeister Olaf Müller beauftragt, die Bewerbung beim Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum einzureichen.
»Wir setzen mit der Bewerbung ein klares Zeichen für die Zukunft unserer Stadt. Die Landesgartenschau ist weit mehr als ein sechsmonatiges Veranstaltungsformat – sie ist eine Chance, nachhaltige Entwicklungen anzustoßen und Apolda weiter voranzubringen«, erklärt Bürgermeister Olaf Müller (CDU).
Die Bewerbung knüpft zugleich an ein zentrales Vorhaben aus Jahr 2024 an. Bereits damals hatte Olaf Müller die Bewerbung Apoldas um die nächste Thüringer Landesgartenschau zu einem wesentlichen Bestandteil seines Wahlprogramms gemacht. Mit dem Stadtratsbeschluss wird dieses Vorhaben nun auf den Weg gebracht.
2017 war Apolda erfolgreicher Ausrichter der 4. Thüringer Landesgartenschau. Unter dem Motto »Blütezeit« entwickelte sich die Veranstaltung zu einem herausragenden Ereignis für die Stadt und ihre Region. Sie setzte nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Tourismus, Kultur und das gesellschaftliche Miteinander.
Mit Unterstützung von Fördermitteln des Landes, des Bundes und der Europäischen Union konnten Projekte wie die Herressener Promenade und der Paulinenpark realisiert sowie zahlreiche weitere öffentliche Räume aufgewertet werden. Darüber hinaus wurden erhebliche Investitionen von städtischen Gesellschaften, Unternehmen, Vereinen und privaten Eigentümern angestoßen. Die positiven Auswirkungen prägen das Stadtbild bis heute.
Erfolgsgeschichte fortschreiben
Mit der Bewerbung verfolgt die Stadt das Ziel, die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen, neue städtebauliche, ökologische und touristische Impulse zu setzen sowie wichtige Zukunftsprojekte zu bündeln. Gleichzeitig eröffnet die Landesgartenschau die Möglichkeit, weitere Fördermittel einzuwerben und nachhaltig in Infrastruktur und Lebensqualität zu investieren.
Bürgermeister Olaf Müller sagt: »Die Landesgartenschau 2017 hat Apolda nachhaltig verändert. Jetzt wollen wir die Chance nutzen, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und eine neue Blütezeit für unsere Stadt einzuleiten. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchten wir Apolda fit für die Zukunft machen.«
Mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrates beginnt nun die nächste Etappe auf dem Weg zur Bewerbung. Sollte Apolda den Zuschlag erhalten, könnte die Stadt im Jahr 2036 wieder Gastgeberin einer Thüringer Landesgartenschau werden – und damit an eine Erfolgsgeschichte anknüpfen, die weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung gefunden hat.
PM-SVA
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Das langgestreckte Gelände der Herressener Promenade war 2017 Kulisse der 4. Thüringer Landesgartenschau. Ein toller Blickfang und beliebtes Fotomotiv: die Fontäne mit Ruderbooten auf dem Lohteich.
Foto: Roland Beibst