Politik & Gesellschaft

Problemfall Wohnen: Jüngere und Ältere gehören laut Studie zu den Verlierern

Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: »Etliche der rund 3.960 Azubis in Erfurt wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten«, sagt Ralf Eckardt von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG Bau Thüringen, der aktuelle »Soziale Wohn-Monitor« vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat.

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Problemfall Wohnen: Jüngere und Ältere gehören laut Studie zu den Verlierern

Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: »Etliche der rund 3.960 Azubis in Erfurt wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten«, sagt Ralf Eckardt von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG Bau Thüringen, der aktuelle »Soziale Wohn-Monitor« vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat.

»Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen können«, so Ralf Eckardt. Der Bezirksvorsitzende der IG Bau Thüringen warnt: »Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben«, so Ralf Eckardt.

Deshalb sollten der Bund und der Freistaat Thüringen den Neubau von Azubi-Wohnungen unterstützen – vor allem im Umfeld von Ausbildungszentren. Ralf Eckardt spricht sich dabei auch für Steueranreize aus, wenn ein Betrieb dafür sorgt, dass seine Auszubildenden ein Dach über dem Kopf bekommen. Probleme auf dem Wohnungsmarkt hätten auch Studierende. »Deshalb muss es auch in Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von Studi-Wohnungen geben«, so Eckardt.

 Baby-Boomer wohnen sich arm

Darüber hinaus warnt die IG Bau Thüringen vor »Wohnarmut im Alter«. Sie hat dabei die geburtenstarken Jahrgänge im Blick: rund 24.500 Baby-Boomer in Erfurt, die nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035 komplett in Rente sein werden. »Viele der Baby-Boomer in Erfurt bekommen nur eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig auch für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich regelrecht arm«, sagt Ralf Eckardt.

Die Gewerkschaft warnt vor einer weiteren Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. »Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das muss sich ändern. Wir brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten«, fordert IG Bau-Bezirkschef Eckardt. Ein wichtiger Schritt, um dahin zu kommen, seien mehr Sozialwohnungen. »Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft werden«, so Ralf Eckardt.

Der »Soziale Wohn-Monitor« vom Pestel-Institut nenne dabei eine erste Zielmarke: die Verdopplung von derzeit ein auf zwei Millionen Sozialwohnungen bundesweit bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts. Für Thüringen bedeute das konkret: »Bis 2035 muss es in ganz Thüringen 49.700 Sozialwohnungen geben«, so Ralf Eckardt. Der »Soziale Wohn-Monitor« lege damit eine deutliche Messlatte: 4.200 zusätzliche Sozialwohnungen für Thüringen pro Jahr.

Intensive Förderung notwendig

 Um diese Zielmarke bei den Sozialwohnungen zu erreichen, sei eine intensive Förderung durch den Bund und den Freistaat Thüringen notwendig. »Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt ausgeschüttet werden«, fordert Eckardt.

Ein wichtiger Punkt seien auch die Baukosten: Um günstiger bauen zu können, biete der Regelstandard »Erleichtertes Bauen« eine ideale Lösung. »Es geht darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in guter Qualität, mit niedrigen Instandhaltungskosten«, erläutert Ralf Eckardt. Außerdem müsse der Freistaat eine öffentliche Statistik führen: »Es ist wichtig, zu wissen, wo in Thüringen wie viele Sozialwohnungen pro Monat neu gebaut worden sind«, sagt der IG Bau-Bezirksvorsitzende.

PI-IGB

 

Foto: Nils Hillebrand

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Hochburg für Narretei: In Apolda wird Fasching gelebt

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    Fasching hat in Apolda Tradition. Wie dieses beliebte Brauchtum in der Region unermüdlich, engagiert, ideenreich und liebevoll gepflegt wird, erzählen Mirko Gerwenat, Vorstandsvorsitzender des Faschings-Regionalverein Apolda e.V., und Max Täubner, der sich als »Sauser« beim 38. Apoldaer Faschingsumzug wieder auf eine überdimensionale Rostbratwurst schwingen wird. Das Gespräch für salve.tv mit den beiden Karnevalisten fand passender Weise in der Faschingsausstellung »Apolle Hinein! - Die Tradition des närrischen Treibens in Apolda« im Eiermannbau der Glockenstadt statt. ....

»Geschichte darf nicht uminterpretiert werden«

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    Die Publizistin Christiane Reymann wehrt sich gegen Uminterpretierung von Geschichte. In einem Vortrag auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt kritisierte das frühere Vorstandsmitglied der Europäischen Linken, dass die Zeichen, die an die Niederschlagung des Faschismus erinnern, beseitigt werden sollen. Die Rednerin richtete einen Ausblick auf eine geplante Bildungs- und Erinnerungsinitiative zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 2026.....

»Ehrliche Bestandsaufnahme momentan nicht gewollt«

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    Für das Grundsätzliche sei kein Geld mehr da: Das konstatierte Matthias Berger, parteiloser Abgeordneter im sächsischen Landtag, während einer von Marion Schneider auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt moderierten Diskussionsrunde mit den Juristen Ralf Ludwig und Claudio Zanetti. Berger berichtete über seine Erfahrungen im freistaatlichen Parlament und kritisierte die derzeitige allgemeine Fördermittelpolitik, die nach dem Prinzip »Wer Mittel will, muss die Klappe halten« funktioniere. Er forderte grundsätzlich eine ehrliche Bestandsaufnahme. Diese sei aber nicht gewollt. Die Diskussion in Liebstedt thematisierte »Chancen einer Demokratie von unten«. ....

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    Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) bleibt wie erwartet im Amt. Die AfD-Landtagsfraktion mit ihrem Fraktionschef Björn Höcke scheiterte mit dem eingebrachten Misstrauensvotum. Höcke erhielt als Kandidat für das Amt des Regierungschefs im Landtag 33 Ja- und 51 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. 45 Stimmen wären für eine Ablösung von Ministerpräsident Mario Voigt nötig gewesen. Die AfD-Fraktion hatte das konstruktive Misstrauensvotum nach der Aberkennung des Doktortitels von Mario Voigt durch die TU Chemnitz veranlasst. Der Bericht aus Erfurt dokumentiert an dieser Stelle die Rede von Mario Voigt (CDU) in der Landtagsdiskussion vor der Abstimmung. ....

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 Dr. Frank Augsten (BSW) zum konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)

Politik & Gesellschaft

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Andreas Bühl (CDU) zum konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)

Politik & Gesellschaft

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Björn Höcke (AfD) zum konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)

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Tiefe moralische Brüche: Geschichte der Rotarier im Nationalsozialismus

Politik & Gesellschaft

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In der aktuellen Folge des Podcasts »Gloriosa – der Rotary-Podcast aus Erfurt« spricht Jochen Fasco vom Rotary Club Erfurt-Gloriosa mit dem renommierten Historiker Prof. Dr. Hermann Schäfer über sein ....

    In der aktuellen Folge des Podcasts »Gloriosa – der Rotary-Podcast aus Erfurt« spricht Jochen Fasco vom Rotary Club Erfurt-Gloriosa mit dem renommierten Historiker Prof. Dr. Hermann Schäfer über sein neues, vielbeachtetes Buch »Die Rotary Clubs im Nationalsozialismus« aus dem Wallstein-Verlag.....
Durch Aufklärung zur Verhütung eines Atomkrieges beitragen

Politik & Gesellschaft

Durch Aufklärung zur Verhütung eines Atomkrieges beitragen

Vor einer Verharmlosung der verheerenden Folgen eines Atomkriegs warnte Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt. Das Mitglied des Internationale Ärztinne....

    Vor einer Verharmlosung der verheerenden Folgen eines Atomkriegs warnte Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt. Das Mitglied des Internationale Ärztinnen und Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs und für soziale Verantwortung e. V. fasste vor den Teilnehmern die Ergebnisse eines auf der Veranstaltung geführten Workshops zusammen, bei dem auch Auszüge aus dem britischen Zeichentrickfilm »Wenn der Winde weht« (1986) von Raymond Briggs gezeigt wurden. Der Film schildert in erschütternder Weise das Schicksal eines älteren Ehepaars nach einem Atomangriff. Durch Aufklärung der breiten Öffentlichkeit müsse zur Verhütung eines Atomkrieges beigetragen werden, so Kolendas Appell. Ziel müsse außerdem sein, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitrete.....

Eine Milliarde Euro: Startschuss für Investitionen der Thüringer Kommunen

Politik & Gesellschaft

Eine Milliarde Euro: Startschuss für Investitionen der Thüringer Kommunen

Zusammen mit der Thüringer Aufbaubank hat das von Katja Wolf (BSW) geführte Finanzministerium den Weg freigemacht, für weitreichende Investitionen der Kommunen. Am 3. Februar unterzeichneten sie den V....

    Zusammen mit der Thüringer Aufbaubank hat das von Katja Wolf (BSW) geführte Finanzministerium den Weg freigemacht, für weitreichende Investitionen der Kommunen. Am 3. Februar unterzeichneten sie den Vertrag, der den Startschuss für das eine Milliarde Euro schwere Paket der Landesregierung setzte. Was das nun für die Kommunen bedeutet, erfahren Sie hier im »Bericht aus Erfurt«-Mitschnitt. ....

Thüringer Landespressekonferenz: Lutz Liebscher, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

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Drei Februar-Sitzungen stehen im Thüringer Landtag an. Grund genug für den SPD-Fraktionschef Lutz Liebscher, sich zuvor in der Thüringer Landespressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalisten zu....

    Drei Februar-Sitzungen stehen im Thüringer Landtag an. Grund genug für den SPD-Fraktionschef Lutz Liebscher, sich zuvor in der Thüringer Landespressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalisten zu stellen. Wir zeigen dies an dieser Stelle ungeschnitten. ....

Thüringer Landespressekonferenz: Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag

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Vor den drei anstehenden Februar-Sitzungen im Thüringer Landtag äußerte sich der Linke-Fraktionschef Christian Schaft in der Thüringer Landespressekonferenz. Wir zeigen dies an dieser Stelle ungeschni....

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Thüringer Landespressekonferenz: Dr. Frank Augsten, Vorsitzender der BSW-Fraktion im Thüringer Landtag

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Im Februar stehen drei Sitzungen im Thüringer Landtag an. Grund genug für den BSW-Fraktionschef Dr. Frank Augsten, sich zuvor in der Thüringer Landespressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalis....

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Thüringer Landespressekonferenz: Daniel Haseloff, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag

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Drei Februar-Sitzungen stehen im Thüringer Landtag an. Der AfD-Vizefraktionschef Daniel Haseloff stellte sich zuvor in der Thüringer Landespressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalisten. Wir z....

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Thüringer Landespressekonferenz: Andreas Bühl, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

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Nach der Aberkennung von Voigts Doktor-Titel: Björn Höcke (AfD) fordert den Rücktritt des Ministerpräsidenten

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Nach dem Entzug des Doktortitels von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt fordert Thüringens AfD-Fraktions- und Parteichef Björn Höcke mit markigen Worten den Rücktritt des CDU-Politikers und umge....

    Nach dem Entzug des Doktortitels von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt fordert Thüringens AfD-Fraktions- und Parteichef Björn Höcke mit markigen Worten den Rücktritt des CDU-Politikers und umgehende Neuwahlen. ....

Entzogener Doktor-Titel: So begründet Mario Voigt seinen angekündigten Gang vors Verwaltungsgericht

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Entzogener Doktor-Titel: So begründet Mario Voigt seinen angekündigten Gang vors Verwaltungsgericht

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wurde durch die TU Chemnitz der Doktor-Titel entzogen. Dagegen will sich der CDU-Politiker vor dem Verwaltungsgericht zur Wehr setzen. So begründete er am 28. ....

    Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wurde durch die TU Chemnitz der Doktor-Titel entzogen. Dagegen will sich der CDU-Politiker vor dem Verwaltungsgericht zur Wehr setzen. So begründete er am 28. Januar 2026 bei einem kurzfristig anberaumten Pressetermin in der Thüringer Staatskanzlei seine Sicht auf den Entzug seines Doktor-Titels. ....

Bericht aus Erfurt: Mario Voigt kämpft um entzogenen Doktor-Titel - die AfD fordert Rücktritt und Neuwahl

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Bericht aus Erfurt: Mario Voigt kämpft um entzogenen Doktor-Titel - die AfD fordert Rücktritt und Neuwahl

Ein kurzfristiger Termin in der Thüringer Staatskanzlei für die hiesigen Medien stand am Nachmittag des 28. Januar 2026 auf dem Programm. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) nahm Stellung -....

    Ein kurzfristiger Termin in der Thüringer Staatskanzlei für die hiesigen Medien stand am Nachmittag des 28. Januar 2026 auf dem Programm. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) nahm Stellung - und das hatte seinen Grund. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass die Technische Universität Chemnitz dem Thüringer Regierungschef den Doktortitel aberkennen will. Vor der Presse bestätigte Voigt darüber hinaus, dass er gegen diese Entscheidung vor dem zuständigen Verwaltungsgericht klagen werde. Die Entscheidung der Philosophischen Fakultät der TU sei für ihn nicht nachvollziehbar. Nach Voigts Darstellung sei der wissenschaftliche Kern seiner Arbeit von den Vorwürfen nicht betroffen. ....