Politik & Gesellschaft

Zwischen Walküren und Influencerinnen: Die lange Geschichte der Frauenrollen

8. März 2026. Wir feiern den Internationalen Frauentag auf der Ordensburg Liebstedt. Unter dem Motto Pink und Frühlingserwachen ist die Festhalle der Burg brechend voll. Die Modeschauen von Kaseee aus Apolda und dem Modetheater Black&Beauty ziehen die Frauen in ihren Bann. Die Hutmoden Einzig-ART-ige Momente aus Apolda präsentieren ihre pinken Frühlingskreationen, das Herrengossenstedter Männerballett lässt die Muskeln spielen, bevor die Beatcorner aus Weimar mit DJ Dirk Böttcher die Damen auf die Tanzfläche lockt. Kurzum: ein abwechslungsreicher und gelungener Abend.

Besucher & Bewertungen

Zwischen Walküren und Influencerinnen: Die lange Geschichte der Frauenrollen

8. März 2026. Wir feiern den Internationalen Frauentag auf der Ordensburg Liebstedt. Unter dem Motto Pink und Frühlingserwachen ist die Festhalle der Burg brechend voll. Die Modeschauen von Kaseee aus Apolda und dem Modetheater Black&Beauty ziehen die Frauen in ihren Bann. Die Hutmoden Einzig-ART-ige Momente aus Apolda präsentieren ihre pinken Frühlingskreationen, das Herrengossenstedter Männerballett lässt die Muskeln spielen, bevor die Beatcorner aus Weimar mit DJ Dirk Böttcher die Damen auf die Tanzfläche lockt. Kurzum: ein abwechslungsreicher und gelungener Abend.

Während um mich herum gelacht, getanzt und angestoßen wird, schleicht sich zwischen zwei Musikstücken eine andere Frage in meine Gedanken: Wie sind wir Frauen eigentlich hier gelandet? Nicht nur heute Abend – sondern überhaupt.

 Die Geschichte der Emanzipation wird gern wie eine gerade Linie erzählt: Früher Unterdrückung, dann Aufklärung, schließlich Fortschritt. Frauen erkämpfen sich Rechte, Gleichstellung wächst, die Gesellschaft wird modern, aufgeklärt und tolerant bis hin zu genderfluid. Ende der Geschichte?

Im Moment scheint sie eher einen kleinen Umweg zu machen – oder vielleicht sogar ein Kommando zurück? Laut Umfragen meint ein erstaunlich hoher Anteil der Gen-Z-Männer, mit der Gleichberechtigung sei es nun wirklich weit genug gegangen. Einige bevorzugen ihre Mädels wieder im Heim am Herd. Und nicht nur Männer scheinen an dieser Sichtweise wieder Gefallen zu finden.

Also tauchen wir kurz in die Geschichte ein.

Venusfiguren und eine verdächtig fehlende Mähne

Wer alte Darstellungen betrachtet, wundert sich: War das menschliche Leben wirklich schon immer von der Herrschaft des Mannes geprägt?

In urzeitlichen Steinarbeiten erscheinen Löwen häufig ohne Mähne – etwa am Löwentor in Mykene – und erinnern eher an Löwinnen. Löwinnen standen symbolisch für Wächterinnen und Beschützerinnen. Eigenschaften, die man dem männlichen Löwen (der in der Natur bekanntlich vieles seinen Weibchen überlässt) eher selten zuschreibt.

Auch viele der ältesten Figuren der Menschheit zeigen weibliche Körperformen wie etwa die berühmte Venus von Willendorf. Männliche Statuen gibt es zwar auch, aber auffällig wenige. Ebenso auffällig: Viele der Archäologen, die sie ausgruben und interpretierten, waren Männer. Frauen in der Wissenschaft waren damals ein absolutes No-Go.

Entsprechend skeptisch reagierte man lange auf die These, dass frühe Gesellschaften teilweise matrilinear oder matrilokal organisiert gewesen sein könnten. Sicher ist immerhin: Matrilineare Strukturen existierten und existieren bis heute.

Wo die Hausherrin das Sagen hatte

Im frühen Altertum besaßen Frauen in vielen Gesellschaften deutlich mehr Einfluss, als man heute gern annimmt. In germanischen und nordischen Kulturen konnten sie Besitz erben, verwalten und wirtschaftliche Entscheidungen treffen.

Während Männer auf Handelsreisen oder Kriegszügen unterwegs waren, führten Frauen Höfe, organisierten Arbeit und trafen Entscheidungen. Die Hausherrin, in altnordischen Quellen húsfreyja, war weit mehr als nur Ehefrau: Sie war Autorität. In Sagas erscheinen Frauen zudem als Händlerinnen, Verwalterinnen oder politische Beraterinnen. Und es waren Frauen Walküren, die über das Glück auf dem Schlachtfeld entschieden und die Helden nach Walhalle brachten.

Selbst manche Kriegergräber mit Waffenbeigaben werden heute neu bewertet. DNA-Analysen zeigen: Knochen lügen nicht. Wenn sie weiblich sind, sind sie weiblich, zumindest rein DNA-mäßig-biologisch gesehen.

Auch außerhalb Europas finden sich ähnliche Beispiele. In vielen indigenen Kulturen Nordamerikas waren Frauen zentrale Trägerinnen der sozialen Ordnung. Bei den Haudenosaunee (Irokesen) gehörte Land den Clans, und diese wurden über Frauenlinien organisiert. Clan-Mütter bestimmten über Landnutzung, Ressourcen und sogar darüber, wer politischer Anführer wurde oder eben nicht mehr.

Die Rollen von Männern und Frauen unterschieden sich zwar, waren aber selten als Hierarchie organisiert. Eher als System gegenseitiger Verantwortung. Oder kurz gesagt: Frauen schenken Leben – Männer beschützen es. (Wobei Frauen durchaus auch beim Beschützen halfen, wenn es nötig war. Frauen sind schließlich vielfältig.)

Als die heilige Ordnung plötzlich sehr männlich wurde

Mit dem Aufstieg großer Religionen und ihrer Institutionen änderte sich das Bild der Frau grundlegend. Aus Partnerinnen mit eigener Autorität wurden zunehmend Wesen, denen Gehorsam und Demut zugeschrieben wurden.

Kirchliche Regelwerke reduzierten Frauen auf Ehe, Mutterschaft und Unterordnung. Wer Heilwissen besaß oder Einfluss ausübte, wurde schnell zum Problem und nicht selten zum Feindbild. In Europa endete das für viele Frauen auf dem Scheiterhaufen oder bei anderen kreativen Formen religiöser Überzeugungsarbeit. Über Jahrhunderte verschwand damit der Respekt, den Frauen in früheren Kulturen besessen hatten, hinter Dogmen und Machtstrukturen.

Man könnte fast meinen: Während religiöse Institutionen die Weiblichkeit spirituell niederhielten, interpretierten männliche Experten der Wissenschaft die Geschichte entsprechend wohlwollend mit.

Als Frauen sich wieder ins Sagen kämpften

Erst mit Aufklärung, Industrialisierung und den politischen Bewegungen der Suffragetten änderte sich das Bild erneut. Frauen kämpften für Bildung, politische Teilhabe und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Wahlrecht, Universitätszugang und Arbeitsrechte wurden Schritt für Schritt erkämpft. Vieles davon liegt gar nicht lange zurück. Noch in den 1960er- und 70er-Jahren brauchten Frauen teilweise die Zustimmung ihres Mannes, um arbeiten zu dürfen. Die Emanzipationsbewegungen stellten traditionelle Strukturen radikal infrage. Erst vor rund einem halben Jahrhundert entstand in vielen Ländern eine gesetzlich festgeschriebene Gleichstellung, wenn auch bei weiterhin niedrigerer Bezahlung.

Wenn Emanzipation nervt: Gen Z und die Sehnsucht nach der Kittelschürze

Heute zeigt sich jedoch ein merkwürdiges Phänomen. Einerseits verfügen Frauen über mehr Rechte als je zuvor. Andererseits verbreiten sich über soziale Netzwerke wieder erstaunlich traditionelle Rollenbilder. Zwischen Kita, Küchenschürze und Katzenklo.

Influencerinnen inszenieren das Bild der glücklichen, netten und adrett-gepflegten Hausfrau, während ihre männlichen Pendants Millionen jungen Männern erklären, weibliche Selbstständigkeit sei eine Bedrohung.

Umfragen zeigen: Jeder 3. Gen-Z-Mann meint, eine Ehefrau sollte dem Mann gehorchen. Das ist dann wohl der neue Trend zur E-Mann-zipation!?

Auch unter jungen Frauen finden diese Bilder Zustimmung. Tradwife-Influencerinnen präsentieren Hausfrau, Mutter und Ehefrau als idealen Lebensstil. Etwa 15 bis 18 Prozent der jungen Frauen sympathisieren zumindest teilweise damit, weniger als Männer, aber immerhin auch noch beinahe jede fünfte Frau. Junge Frauen kommen anscheinend mit der Mehrfachbelastung als Hausfrau, Mutter, Karrieremensch und ebenso gefühlvolle wie kreative Liebhaberin nicht mehr klar. Sie ordnen sich liebevoll zurückhaltend dem Manne wieder unter. Sie sind gerne wieder Anhängel des Mannes und tragen heute nicht mehr die Pantoffeln, sondern die Crocs und Clogs dem Manne zum Feierabendbier hinterher.

Vielleicht wurden aber auch Feminismus und Emanzipation dermaßen überzogen, dass ein gewisser Prozentsatz der heutigen modernen jungen Generation sich nicht mehr damit identifizieren kann, und das Pendel schwingt deshalb in die andere Richtung? Die Zukunft wird uns zeigen, ob und wie diese Strömung sich etabliert oder ob sie ein Randphänomen bleibt.

Was auch immer die Zukunft bringt – heute haben wir den Internationalen Frauentag auf der Ordensburg Liebstedt erst einmal ordentlich gefeiert. Und am Ende ging wohl keine Frau nach Hause ohne dieses warme, wissende Gefühl: Wie schön ist’s, eine Frau zu sein.

Edit Engelmann

 

Zum Bild

Der Auftritt des Fashion-Theaters »Black & Beauty« war einer von vielen Höhepunkten auf der von der Gesellschaft zur Förderung guten Lebens am 8. März 2026 veranstalteten Frauentagsfeier im restlos ausverkauften Festsaal der Ordensburg Liebstedt.

Foto: Jörg Schuster

Besucher & Bewertungen

SALVE-MEDIATHEK
Kraft der Gemeinschaft: Künstlerinnen-Galerie in der Kulturstadt

Kultur & Bildung

Kraft der Gemeinschaft: Künstlerinnen-Galerie in der Kulturstadt

Seit einem Jahr besteht die Produzentinnen-Galerie »Women Art Weimar« im Herzen der Kulturstadt. 17 Bildende Künstlerinnen aus ganz Thüringen begeistern mit Vielfalt an Techniken und Ausdrucksweisen. ....

    Seit einem Jahr besteht die Produzentinnen-Galerie »Women Art Weimar« im Herzen der Kulturstadt. 17 Bildende Künstlerinnen aus ganz Thüringen begeistern mit Vielfalt an Techniken und Ausdrucksweisen. Die Galerie-Gründerinnen Susen Reuter und Larissa Böhler ziehen vor dem Jubiläum ein Resümee und freuen sich auf kommende Vorhaben.....
Lyrik für Alle - Folge 114: Christian Morgenstern 2.Teil

Lyrik für Alle - mit Lutz Görner

Lyrik für Alle - Folge 114: Christian Morgenstern 2.Teil

In der 114. Folge seiner gesprochenen Literaturgeschichte rezitiert Lutz Görner Werke von Christian Morgenstern.....

    In der 114. Folge seiner gesprochenen Literaturgeschichte rezitiert Lutz Görner Werke von Christian Morgenstern.....

Thüringen.TV - Unser Rückblick vor dem Wochenende

Thüringen.TV

Thüringen.TV - Unser Rückblick vor dem Wochenende

Jörg Schuster präsentiert den wöchentlichen Rückblick für Thüringen. Themen der von salve.tv produzierten Gemeinschaftssendung Thüringer Regionalsender sind diesmal die Entdeckung der UV-Strahlung vor....

    Jörg Schuster präsentiert den wöchentlichen Rückblick für Thüringen. Themen der von salve.tv produzierten Gemeinschaftssendung Thüringer Regionalsender sind diesmal die Entdeckung der UV-Strahlung vor 225 Jahren in Jena, ein Förderbescheid für die Entwicklung des Bildungszentrums Am Viehmarkt in Pößneck und eine neue Kegelanlage in der größten Stadt im Saale-Orla-Kreis. Weitere Beiträge berichten über die vielbesuchte Ausstellung »Günter Rössler - Mode- und Aktfotografie« in Apolda, die Bauarbeiten im Jenaer Planetarium sowie über das in einer urigen Tischlerei veranstaltete 16. Tischkegelturnier in Pößneck. ....

Vielfalt, Akzeptanz und Toleranz: Netzwerken für den Frieden

Politik & Gesellschaft

Vielfalt, Akzeptanz und Toleranz: Netzwerken für den Frieden

Frieden braucht Vielfalt. Das erklärte Sabina Kocherhans in einem vielbeachteten Redebeitrag auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt. Akzeptanz und Toleranz müssem man auch selbst zula....

    Frieden braucht Vielfalt. Das erklärte Sabina Kocherhans in einem vielbeachteten Redebeitrag auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt. Akzeptanz und Toleranz müssem man auch selbst zulassen und anderen zugestehen. Die Bestseller-Autorin, Keynote-Speakerin und erfolgreiche Unternehmerin ermunterte dazu, auch unter nicht optimalen Voraussetzungen grundsätzlich für das einzustehen, was man möchte und den Mut zu haben, für sich voranzugehen. Die Referentin vermittelte ihre persönlichen Erfahrungen zum Thema »Netzwerken und Fundraising – wie kann die Friedensbewegung erfolgreich sein?« ....

Kennenlern-Geschichten

Anja unterwegs

Kennenlern-Geschichten

Im Frühling erwachen nicht nur Pflanzen, manchmal auch die Herzen: Anja fragte, wie sich Paare gefunden haben und erfuhr spannende und amüsante Geschichten.....

    Im Frühling erwachen nicht nur Pflanzen, manchmal auch die Herzen: Anja fragte, wie sich Paare gefunden haben und erfuhr spannende und amüsante Geschichten.....

»Mut zum Durchhalten«: Perspektiven der Friedensbewegung

Politik & Gesellschaft

»Mut zum Durchhalten«: Perspektiven der Friedensbewegung

Keine Angst vorm bösen Wolf! Diether Dehm, der prominente, ausgesprochen streitbare, aber auch stark umstrittene Akteur in der deutschen Friedensbewegung, rief auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 20....

    Keine Angst vorm bösen Wolf! Diether Dehm, der prominente, ausgesprochen streitbare, aber auch stark umstrittene Akteur in der deutschen Friedensbewegung, rief auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt dazu auf, Brandmauern zu überwinden, um Ziele zu erreichen. In seinem Vortrag »Friedensbewegung der 80er Jahre – was können wir lernen?« sprach der Musikproduzent, Liedermacher, Autor und sowohl für SPD als auch Linkspartei tätige und vom BSW nicht gewollte Politiker über Denunziation gestern und heute sowie über den Mut zum Durchhalten. ....

Regimewechsel oder Weltbrand? Der Konflikt um Iran

Dotterweichs Nachtschoppen

Regimewechsel oder Weltbrand? Der Konflikt um Iran

Dotterweich und Klaus analysieren die aktuelle Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran. War der Angriff völkerrechtswidrig? Geht es tatsächlich um Atomwaffen – oder um geopolitische Macht, En....

    Dotterweich und Klaus analysieren die aktuelle Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran. War der Angriff völkerrechtswidrig? Geht es tatsächlich um Atomwaffen – oder um geopolitische Macht, Energieinteressen und einen möglichen Regimewechsel? Sie diskutieren über die Rolle der UNO, die strategische Bedeutung der Straße von Hormus, wirtschaftliche Interessen rund um Öl und Rüstung sowie die möglichen Reaktionen Chinas und Russlands. Welche Auswirkungen hat der Konflikt auf Europa? Droht ein Flächenbrand im Nahen Osten – oder sogar eine globale Eskalation? Auch innenpolitische Motive in Washington und Tel Aviv stehen zur Debatte. Ist Diplomatie noch möglich – oder erleben wir den Übergang in eine neue Phase permanenter Konfrontation? Eine kontroverse Analyse zur aktuellen Weltlage.....

Frühjahrs-Highlights

Anja unterwegs

Frühjahrs-Highlights

Endlich Frühling. Jede Menge Veranstaltungen machen Lust auf den Lenz. Anja vermittelt einen ersten Überblick über das bevorstehende Frühjahrs-Veranstaltungsgeschehen in Erfurt und Weimar und liefert ....

    Endlich Frühling. Jede Menge Veranstaltungen machen Lust auf den Lenz. Anja vermittelt einen ersten Überblick über das bevorstehende Frühjahrs-Veranstaltungsgeschehen in Erfurt und Weimar und liefert eine Umfrage dazu.....

»Orte weitergedacht«: Martinskirche Apolda als Vorbild für lebendige Stadtentwicklung

Politik & Gesellschaft

»Orte weitergedacht«: Martinskirche Apolda als Vorbild für lebendige Stadtentwicklung

Am 5. März 2026 ist offizieller Baustart für den Umbau der Martinskirche Apolda zu einem offenen, soziokulturellen Zentrum. Die Stadt Apolda und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Apolda setz....

    Am 5. März 2026 ist offizieller Baustart für den Umbau der Martinskirche Apolda zu einem offenen, soziokulturellen Zentrum. Die Stadt Apolda und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Apolda setzen damit gemeinsam ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung und ein lebendiges Miteinander. Es wird ein nachhaltiger, offener Ort geschaffen, der religiöse und weltliche Begegnungen ermöglicht und beispielhaft für innovative Kirchenumnutzung in Thüringen steht.....
Lyrik für Alle - Folge 113: Christian Morgenstern 1.Teil

Lyrik für Alle - mit Lutz Görner

Lyrik für Alle - Folge 113: Christian Morgenstern 1.Teil

In der 113. Folge seiner gesprochenen Literaturgeschichte rezitiert Lutz Görner Werke von Christian Morgenstern.....

    In der 113. Folge seiner gesprochenen Literaturgeschichte rezitiert Lutz Görner Werke von Christian Morgenstern.....

»Wohlstand verspielt«: Plädoyer für ein souveränes Denken in Europa

Politik & Gesellschaft

»Wohlstand verspielt«: Plädoyer für ein souveränes Denken in Europa

Die Europäer haben ihren privilegierten Zugriff auf russische Rohstoffreserven und damit auch den Wohlstand verspielt. Das konstatierte Dr. Hauke Ritz auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Lie....

    Die Europäer haben ihren privilegierten Zugriff auf russische Rohstoffreserven und damit auch den Wohlstand verspielt. Das konstatierte Dr. Hauke Ritz auf dem Kongress »Frieden und Dialog« 2025 in Liebstedt. In seinem Vortrag thematisierte der in Kiel geborene Philosoph und Publizist die kulturellen und geopolitischen Unterschiede zwischen Russland und dem Westen jenseits tagespolitischer Debatten und ging der Frage nach, warum Russland eine eigenständige Zivilisationsidee verfolgt, welche historischen Entwicklungen dahinterstehen und was dies für das europäische Selbstverständnis bedeutet. Der Redner plädierte für ein neues, souveränes Denken in Europa ohne Blocklogik und Feindbilder.....

Die 80er und 90er

Anja unterwegs

Die 80er und 90er

Was für eine Zeit. Musikalisch, modisch oder politisch. Anja ist mal wieder unterwegs und die Leute erinnern sich, wie es damals war. ....

    Was für eine Zeit. Musikalisch, modisch oder politisch. Anja ist mal wieder unterwegs und die Leute erinnern sich, wie es damals war. ....

Von Höhepunkten und Schreckmomenten

Anja unterwegs

Von Höhepunkten und Schreckmomenten

Anja spricht über die Olympischen Winterspiele auf Erfurts Straßen und trifft auf interessante Gesprächspartner. ....

    Anja spricht über die Olympischen Winterspiele auf Erfurts Straßen und trifft auf interessante Gesprächspartner. ....
Stark frequentiert: Weimarer Universitätsbibliothek profiliert sich als Lern- und Arbeitsort

Kultur & Bildung

Stark frequentiert: Weimarer Universitätsbibliothek profiliert sich als Lern- und Arbeitsort

Die Universitätsbibliothek blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: Neben klassischen Aufgaben gewinnen insbesondere Services rund um das wissenschaftliche Publizieren eine immer größere Bedeutu....

    Die Universitätsbibliothek blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: Neben klassischen Aufgaben gewinnen insbesondere Services rund um das wissenschaftliche Publizieren eine immer größere Bedeutung. Vor allem der Trend zum Open Access-Publizieren stärkt die Sichtbarkeit der Forschung an der Bauhaus-Universität Weimar.....
Wettergeschützter Abstellort: Am Bahnhof Apolda entsteht eine Bike+Ride-Anlage

Politik & Gesellschaft

Wettergeschützter Abstellort: Am Bahnhof Apolda entsteht eine Bike+Ride-Anlage

Am Apoldaer Bahnhof wird derzeit eine neue, überdachte Bike+Ride-Anlage errichtet. Mit dem Neubau werden insgesamt 24 moderne Fahrradabstellplätze geschaffen und damit die Bedingungen für mit dem Fahr....

    Am Apoldaer Bahnhof wird derzeit eine neue, überdachte Bike+Ride-Anlage errichtet. Mit dem Neubau werden insgesamt 24 moderne Fahrradabstellplätze geschaffen und damit die Bedingungen für mit dem Fahrrad anreisende Fahrgäste deutlich verbessert.....
In 5 Fragen um die Welt – Ghana

In 5 Fragen um die Welt

In 5 Fragen um die Welt – Ghana

Zusammen mit Martin Guettler, Leiter des FES-Büros in Accra, blicken wir in dieser Folge nach Ghana. Das Westafrikanische Land hat eine bewegte Geschichte und hat aus dieser heraus eine bis heute trag....

    Zusammen mit Martin Guettler, Leiter des FES-Büros in Accra, blicken wir in dieser Folge nach Ghana. Das Westafrikanische Land hat eine bewegte Geschichte und hat aus dieser heraus eine bis heute tragende demokratische Kultur entwickelt. Neben Themen der Innenpolitik wird im Gespräch insbesondere der illegale Abbau von Gold und dessen weitreichende Folgen für Mensch, Natur, Wirtschaft und Gesellschaft thematisiert. In gewohnter Weise wird zudem die Rolle Ghanas in der Subsahara-Region, Afrika und der Welt betrachtet und analysiert.....

Osteffekt und Zeitlosigkeit: Günter Rösslers Bilder sorgen in Apolda für Aufmerksamkeit

Kultur & Bildung

Osteffekt und Zeitlosigkeit: Günter Rösslers Bilder sorgen in Apolda für Aufmerksamkeit

»Wahnsinn!« So kommentiert Claudia Söllner, die Geschäftsstellenleiterin vom Kunsthaus Apolda Avantgarde, das enorme Besucherinteresse an der aktuellen Ausstellung »Günter Rössler - Mode- und Aktfotog....

    »Wahnsinn!« So kommentiert Claudia Söllner, die Geschäftsstellenleiterin vom Kunsthaus Apolda Avantgarde, das enorme Besucherinteresse an der aktuellen Ausstellung »Günter Rössler - Mode- und Aktfotografie«. Die Aufmerksamkeit erklärt sie mit einem Osteffekt und der Zeitlosigkeit der präsentierten Bilder. Im Gespräch mit Maik Schulz berichtet Claudia Söllner außerdem über bevorstehende Projekte und Sanierungsmaßnahmen. ....

Zwischen Apolda und München – Politik in bewegten Zeiten

Dotterweichs Nachtschoppen

Zwischen Apolda und München – Politik in bewegten Zeiten

In dieser Ausgabe analysieren Norbert und Klaus die aktuellen politischen Entwicklungen – von Thüringen bis zur internationalen Bühne. Im Fokus steht zunächst der Politische Aschermittwoch in Apolda. ....

    In dieser Ausgabe analysieren Norbert und Klaus die aktuellen politischen Entwicklungen – von Thüringen bis zur internationalen Bühne. Im Fokus steht zunächst der Politische Aschermittwoch in Apolda. Wie präsentiert sich die CDU in einer Phase innerparteilicher Unsicherheit? Welche Signale senden die Reden und die Stimmung vor Ort? Und welche möglichen Folgen könnten laufende Verfahren und politische Debatten für die Landespolitik haben? Anschließend richtet sich der Blick der beiden Gesprächspartner auf die Münchner Sicherheitskonferenz.....

Lyrik für Alle - Folge 112: Rainer Maria Rilke 3.Teil

Lyrik für Alle - mit Lutz Görner

Lyrik für Alle - Folge 112: Rainer Maria Rilke 3.Teil

In der 112. Folge seiner gesprochenen Literaturgeschichte rezitiert Lutz Görner weitere Gedichte von Rainer Maria Rilke.....

    In der 112. Folge seiner gesprochenen Literaturgeschichte rezitiert Lutz Görner weitere Gedichte von Rainer Maria Rilke.....

Zentraler geht es nicht: TU Ilmenau berät in Zweigstelle Erfurt

Kultur & Bildung

Zentraler geht es nicht: TU Ilmenau berät in Zweigstelle Erfurt

Die Technische Universität Ilmenau bietet am ersten Dienstag eines jeden Monats eine Studienberatung in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt an. Interessierte aus ganz Deutschland können sich in der ....

    Die Technische Universität Ilmenau bietet am ersten Dienstag eines jeden Monats eine Studienberatung in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt an. Interessierte aus ganz Deutschland können sich in der zentral gelegenen Zweigstelle der TU Ilmenau am Hauptbahnhof über die 47 Bachelor- und Masterstudiengänge informieren. So müssen sie nicht extra nach Ilmenau fahren und können sich an einem für viele gut erreichbaren Ort beraten lassen. Jeden Monat geht es zudem um einen wechselnden Schwerpunkt: am 3. März um Mathematik und das Mathematikstudium an der TU Ilmenau.....