Kultur & Bildung

Kein Verdecken oder Wegwenden der Schamhaftigkeit zuliebe

Vom 18. Januar bis 3. Mai 2026 zeigt das Kunsthaus Apolda Avantgarde anlässlich des 100. Geburtstages von Günter Rössler die Ausstellung »Günter Rössler – Mode- und Aktfotografie«“. Rund 130 Fotografien aus sechs Jahrzehnten, großformatig, schwarz-weiß und in einheitlichen Bilderrahmen präsentiert, bieten einen umfassenden Überblick über das Werk eines der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Es ist die einzige Ausstellung im Jubiläumsjahr, kuratiert von Kirsten Schlegel, langjährige Wegbegleiterin, Witwe und Nachlassverwalterin Rösslers.

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Kein Verdecken oder Wegwenden der Schamhaftigkeit zuliebe

Vom 18. Januar bis 3. Mai 2026 zeigt das Kunsthaus Apolda Avantgarde anlässlich des 100. Geburtstages von Günter Rössler die Ausstellung »Günter Rössler – Mode- und Aktfotografie«“. Rund 130 Fotografien aus sechs Jahrzehnten, großformatig, schwarz-weiß und in einheitlichen Bilderrahmen präsentiert, bieten einen umfassenden Überblick über das Werk eines der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Es ist die einzige Ausstellung im Jubiläumsjahr, kuratiert von Kirsten Schlegel, langjährige Wegbegleiterin, Witwe und Nachlassverwalterin Rösslers.

Günter Rössler prägte die Geschichte der deutschen Fotografie wesentlich. 1926 in Leipzig geboren, studierte er von 1947 bis 1950 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach seinem Studium arbeitete er freiberuflich als Reportagefotograf. Für bekannte Zeitschriften berichtete er in zahlreichen Fotoreportagen und Bildberichten über das gesellschaftliche und alltägliche Leben in der DDR und den Ländern Süd- und Osteuropas.

Er interessierte sich vor allem für den Alltag einfacher Menschen, denen er respektvoll, emotional, nie wertend und kommentierend, mit seiner Kamera festhielt. Rössler entwickelte dabei seinen eigenen, unverwechselbaren Stil. Sein Fokus war auf das Wesentliche gerichtet: Natürlichkeit, Einfachheit und Authentizität. Ihm gelangen lebensnahe Bildserien, die geprägt sind von einer hohen künstlerischen Qualität und einer faszinierenden zeitgeschichtlichen Dimension – Dokumente des Menschlichen.

Neue Bildauffassung

In der Modefotografie gehörte Günter Rössler zu den herausragenden Figuren. Sie stand für ihn in engem Zusammenhang mit der Reportagefotografie. Er vertrat die Auffassung, Mode sei nicht aus dem Alltag gelöst darzustellen. Als Fotojournalist verknüpfte Rössler seine Modedarstellungen mit dem Bildhintergrund zu einer neuen Bildauffassung. Erste Aufträge erhielt er von den Zeitschriften »Der Rundfunk«, »Putz und Pelze«, »Der Brühl« und »Die Bekleidung«.

Vor allem in den 1960er und 1970er Jahren prägte er mit seinen Modeaufnahmen, welche die Natürlichkeit und das Selbstbewusstsein der Frauen betonen, den Stil der legendären Mode- und Kulturzeitschrift »Sibylle«. Für die Zeitschrift »Modische Maschen« verantwortete er von 1967 bis 1990 Fotografie und Layout allein. In diesen Jahrzehnten trug er maßgeblich dazu bei, ein modernes Frauenbild in der DDR zu vermitteln.

Rösslers Modebilder wirken auch heute nahezu zeitlos, sie faszinieren durch Leichtigkeit und eine scheinbar improvisierte Dynamik. Sie werden nicht nur als stilvolle Modefotografien geschätzt, sondern auch als kulturelle Zeitdokumente mit einem hohen künstlerischen Anspruch. Bekannt wurde Günter Rössler durch seine Aktfotografie, der er sich ab den 1960er Jahren verstärkt widmete. Mit seiner ersten Einzelausstellung 1979 führte er die Aktfotografie in der DDR als eigenständige und ernsthafte Kunstform in die öffentliche Diskussion ein. Er wurde zum Wegbereiter und einer der führenden und beachteten Vertreter des Genres Aktfotografie. Durch regelmäßige Veröffentlichungen seiner Aktaufnahmen in der Zeitschrift »Das Magazin« erlangte er breite öffentliche Aufmerksamkeit. In Günter Rösslers Bilderwelten dominieren Zeitlosigkeit, sowie Ausdrucksstärke junger, selbstbewusster Frauen. Die Fotografien zeugen von großem Respekt und Vertrauen zwischen Fotograf und Modell.

Unbedingte Ehrlichkeit

Ein hervorstechendes Merkmal seiner Aktbilder ist ihre unbedingte Ehrlichkeit, es gibt kein Verdecken oder Wegwenden der Schamhaftigkeit zuliebe, keine Geziertheit. Auf vielen Bildern schaut die dargestellte Frau den Fotografen, und somit den Betrachter, direkt an – auch sie bekennt sich zu ihrem Wirken am Aktbild, zu Rösslers Auffassung zum Akt. Die Abstraktion auf Schwarz-Weiß, seine perfekte Lichtführung, lässt die Körper skulpturhaft erscheinen. Gerade durch die Schlichtheit der Inszenierung wirkt die Formensprache seiner Fotografie so überzeugend.

Rössler fotografierte zeitlebens analog. Den letzten Schliff gab er dem Bild in der Dunkelkammer. Er belichtete und vergrößerte stets selbst, durch Wedeln und andere Techniken legte er schließlich Helligkeit und Dunkelheit fest. Es sind stille, kraftvolle Bilder, deren hoher ästhetischer Anspruch den Betrachter berühren, wenn er sich auf Rösslers Sicht- und Arbeitsweise einlässt.

Nach mehr als 60 Jahren künstlerischen Schaffens starb Günter Rössler am 31.Dezember 2012 in Leipzig. Er war ein stiller, bescheidener Mensch, der es geschafft hat, sich ein Leben lang treu zu bleiben. Er war ein Teil seiner Fotografie und sie war ein Teil von ihm: Unprätentiös, treffend und stilsicher.

Klar gegliedert

Die Ausstellung ist klar gegliedert: In der unteren Etage stehen Reportage- und Modefotografien im Fokus, im Obergeschoss die Aktfotografie. Ein besonderes Highlight ist der Audioguide mit Stimmen der Modelle sowie der Dokumentarfilm »Die Genialität des Augenblicks«. Abgerundet von der Begleitausstellung »Leib & Seele – Männerportraits« von Matthias Eckert im Kabinett, im zweiten Obergeschoss des Kunsthauses.

Unterstützt wird die Ausstellung durch den Kreis Weimarer Land. Förderer sind das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die VR-Bank Weimar e.G., die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Energieversorgung Apolda GmbH. Medienpartner ist »Das Magazin«.

Zum Foto:

Das Aktfoto »Heidrun, 1977« ist Bestandteil der Austellung in Apolda.

Copyright: Günter Rössler 

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Besucher-Boom: Start für Günter-Rössler-Ausstellung in Apolda

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    Ein sensationeller Auftakt: Bereits nach nur einer Woche verzeichnet der Kunstverein Apolda Avantgarde als Veranstalter der Ausstellung »Günter Rössler – Mode- und Aktfotografie« beeindruckende 1.441 Besucherinnen und Besucher im Kunsthaus Apolda. Anlässlich des 100. Geburtstags von Günter Rössler zeigt das Kunsthaus Apolda die umfassende Werkschau noch bis 3. Mai 2026.....
Geparden-Geburten als absolutes Highlight

Kultur & Bildung

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    Die große Zoopark-Inventur in Erfurt bietet einen umfassenden Rückblick auf das Jahr 2025 – von Besucherzahlen über Tierbestand bis hin zu Baugeschehen, Bildungsarbeit und besonderen Ereignissen. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: 2026 stehen weitere Bauprojekte, Veranstaltungen und tierische Höhepunkte an. ....
Zeugnisse vergangener Zeiten machen Geschichte im Alltag sichtbar

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    Gedenksteine, Wegweiser, Gerichtsteine, Steinkreuze, Brunnengrotten oder Kriegerdenkmale spiegeln religiöse, soziale und kulturelle Vorstellungen vergangener Zeiten wider, berichten von historischen Ereignissen oder erinnern an besondere Persönlichkeiten. Diese Zeugnisse sind fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft und machen Geschichte im Alltag sichtbar. Die aktuelle Ausstellung »Klein- und Flurdenkmale im Weimarer Land« in Bad Berka zeigt 20 Bild- und Texttafeln, die sich mit diesen oft übersehenen, aber kulturgeschichtlich wertvollen Denkmalen der Region befassen.....

Spektakel für die Sinne: Feuerwerkerverein feierte Jubiläum in der Kurstadt

Kultur & Bildung

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    Mit einem Musikfeuerwerk feierte der Ostdeutsche Feuerwerkerverein e.V. mit Sitz in Bad Berka am 22. November sein 35-jähriges Bestehen im Schützenhaus im Kurpark. Die von Bad Berka.TV begleitete Show funktionierte reibungslos - nur der traditionelle Startknall, der aus nostalgischen Gründen über ein altes Gerät gezündet werden sollte, blieb wetterbedingt gedämpft. ....
Weihnachtshit in deutscher Version auf Liebhaber-CD

Kultur & Bildung

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    Der Song »Merry Xmas Everybody« der britischen Glam-Rock-Band »Slade« gehört zu den weltweit bekanntesten und meistgespielten Weihnachtshits überhaupt. Volker Rosenau als einer der größten »Slade«-Fans hierzulande hat wesentlichen Anteil an einer deutschsprachigen Version des Erfolgssongs. Die Geschichte einer gemeinsam mit dem Musiker Günter von Dreyfuß erstellten und nur zum Verschenken gedachten Liebhaber-CD wird in Volker Rosenaus »Slade«-Museum entsprechend gewürdigt.....

Die Auerstedter Spatzen backen Weihnachtsplätzchen im Schlossgasthof

Kultur & Bildung

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    Zum Ruhetag hatte sich Sascha Jakobi vom Schlossgasthof Auerstedt Kindergartenkinder zum Plätzchenbacken eingeladen. Gerade zur Weihnachtszeit trägt das in diesem Jahr wiedereröffnete gastliche Haus mit Schlossweihnacht, Plätzchenbacken, Adventsbrunch und einer Silvestergala in der auf dem Schlossgelände befindlichen Maloca zur Belebung im Ort bei. Der Gasthof mausert sich zu einem beliebten Treff- und Mittelpunkt im Dorf. ....

Mut zur eigenen Meinung: 2. Kongress »Frieden und Dialog« in Liebstedt

Politik & Gesellschaft

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    »Der Frieden ist so weit entfernt wie noch nie.« In einem Satz brachte Günter Ramthor, Ehrenbürger der Stadt Apolda, den gegenwärtigen Zustand auf unserer Welt auf den Punkt und forderte Handlungsbedarf ein. Er gehörte zu den insgesamt 280 Teilnehmern und Gästen auf dem zweiten Kongress »Frieden und Dialog« vom 24. bis 26. Oktober 2025 in Liebstedt. Themen wie Gewaltenteilung, Möglichkeiten der Demokratie von unten, Traditionen und Perspektiven der Friedensbewegung, aber auch das komplizierte Verhältnis Europas zu Russland wurden auf der Ordensburg in Vorträgen, Workshops, Gesprächsrunden intensiv, streitbar, vorbehaltslos, provokant diskutiert.....
Körpersprache mit Seil: Tolle Kulisse für Luftakrobat Sasha Zucker in Liebstedt

Kultur & Bildung

Körpersprache mit Seil: Tolle Kulisse für Luftakrobat Sasha Zucker in Liebstedt

Was für eine tolle Kulisse: Im Innenhof der altehrwürdigen Ordensburg Liebstedt zeigte der Luftakrobat Sasha Zucker seine Kunst. Sein Auftritt war Programmteil des Kongresses »Frieden + Dialog«. Körpe....

    Was für eine tolle Kulisse: Im Innenhof der altehrwürdigen Ordensburg Liebstedt zeigte der Luftakrobat Sasha Zucker seine Kunst. Sein Auftritt war Programmteil des Kongresses »Frieden + Dialog«. Körpersprache ist sein Metier. Der Künstler erklärt sein Arbeitsgerät, das Vertikalseil. Und erzählt über seine Erfahrungen im traditionellen Zirkus und darüber, was ihn eigentlich am Artistendasein reizt.....

Gastronomie-Kunst-Erlebnis: Freunde kochen wieder für Freunde

Politik & Gesellschaft

Gastronomie-Kunst-Erlebnis: Freunde kochen wieder für Freunde

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    Ein Hoch auf die Ess-Kultur: Nach 15 Jahren wurde die Veranstaltung »Freunde kochen für Freunde« im Eventlokal »Hans am See« Hohenfelden wiederbelebt. Auf Einladung von Hans C. Marcher beteiligten sich Gastronomen aus dem Weimarer Land am 10. Oktober 2025 an diesem legendären Koch-Event und tischten den Gästen mit Leidenschaft ihre Lieblingskreationen auf.....
Farbenpracht im Rathaus: Ausstellung von Gudrun Paul in Bad Berka

Kultur & Bildung

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    »Farbenspiel in Acryl« heißt die neue Ausstellung von Gudrun Paul aus Weimar, die im Rathaus Bad Berka vom Kurstadt-Bürgermeister Michael Jahn eröffnet wurde Die Hobbykünstlerin entdeckte das Interesse am Malen erst sehr spät. Im Frühjahr 2022 hat es sie auf einmal inspiriert, zu Pinsel, Farbe und Leinwand zu greifen und zu malen – einfach so. Seit 1.Oktober bis zum 4. Januar 2026 können die farbenprächtigen Werke besichtigt werden.....
Turbulentes Geschehen: Zwiebelmarkt in Apolda

Kultur & Bildung

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    Bunte Stände, fröhliche Musik und ein Meer aus Menschen: Der Apoldaer Zwiebelmarkt lockte wieder mit regionalen Spezialitäten, kreativen Angeboten und lebhaften Tanzaufführungen. Das Volksfest um die würzige Knolle hat sich in der Glockenstadt fest etabliert und ist bei Besuchern aus nah und fern beliebt. Der Beitrag zeigt einige Impressionen vom turbulenten Marktgeschehen.....
Beherztes Handeln für den Erhalt der Ordensburg

Politik & Gesellschaft

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    Margot Schröder hatte als Bürgermeisterin in Liebstedt vor und nach der Wende mit Problemen und Missständen der Ordensburg Liebstedt zu kämpfen. Als die Treuhand das Gemäuer mutmaßlich billig veräußern wollte, reagierte sie gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Anni Franke ausgesprochen beherzt und rettete damals die Burg für die Öffentlichkeit. Bei einem Besuch auf der Burg zum Tag des offenen Denkmals 2025 erzählt die heutige Rentnerin über bewegte Zeiten. ....
Mit »Madame Pauline« auf Apolda-Exkursion

Kultur & Bildung

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Im »Madame Pauline«-Kostüm führte die Apoldaer Gästeführerin Gisela Heubach am 20. August 2025 die Ortschronisten aus dem Weimarer Land durch die Glockenstadt. Für die in Sachen Heimatpflege zumeist a....

    Im »Madame Pauline«-Kostüm führte die Apoldaer Gästeführerin Gisela Heubach am 20. August 2025 die Ortschronisten aus dem Weimarer Land durch die Glockenstadt. Für die in Sachen Heimatpflege zumeist als Einzelkämpfer Agierenden war dieser Nachmittag Gelegenheit, sich über ihre ehrenamtliche Arbeit auszutauschen, neue Anregungen zu erhalten und zu erfahren, wie sich die Kreisstadt in den letzten Jahren verändert hat. ....

Rathauskurier »Niederroßla« - Vorbereitungen auf das Großereignis Elefantenfest

Kultur & Bildung

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    Der Rathauskurier berichtet aus dem zur Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße gehörenden Ortsteil Niederroßla: Jörg Schuster traf Ortschaftsbürgermeister Ralf Lindner und seinen Stellvertreter Stephan Müller. Der Startschuss für die Vorbereitungen auf das 6. Elefantenfest 2032 ist für die »Kitzelbacher« bereits gefallen. Die beiden Kommunalpolitiker berichten, was es mit diesem Großereignis auf sich hat und wie sich vor allem die Vereine dafür engagieren.....

Gernot Egwald Ehrsams »Grundsteinlegung« am einstigen Gauforum

Politik & Gesellschaft

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    Der Kunstschaffende Gernot Egwald Ehrsam hat mit seiner auf Zitaten des Freigeistes Friedrich Schiller und des spätmittelalterlichen Theologen Eckhart von Hochheim basierenden Installation auf der Grünfläche des einstigen Gauforums in Weimar gesunde Irritationen erzeugt. Mit den darauf erdachten Säulen verbindet der Künstler seine Vision von einer Kuppel, die diesen Ort weiter verändern und neu beleben könnte. Ist dies der Anstoß für ein künftiges Architekturprojekt?....

Individuelle Werke: Ausstellung des Fotoclubs Weimar

Politik & Gesellschaft

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    Mit der Ausstellung »Fotografen individuell« präsentiert sich in diesem Jahr der Fotoclub Weimar in den Räumlichkeiten der Volkshochschule. Dr. Hans-Jörg Zöllner fungiert seit vielen Jahren als Vorsitzender des Fotoclubs. Er erzählt auf humorvolle und aufschlussreiche Weise bei einem Rundgang über das Schaffen der Mitglieder, die Anfänge des aus dem Weimarwerk hervorgegangenen Zusammenschlusses sowie über die Vorbereitungen für das neue Projekt »Detailverliebt«.....
Philine Görnandt verzaubert mit Papierskulpturen die altehrwürdige Kunstvilla

Kultur & Bildung

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    Mit der Eröffnung des Kunstsalons haucht die Künstlerin Philine Görnandt der Kunstvilla »Sonneck« Bad Sulza neues Leben ein. Die unverwechselbaren Papier- und Lichtskulpturen verzaubern den Ort, an dem einst die Maler Georg Judersleben und Karl Holfeld gewirkt und ihre Spuren hinterlassen haben. In dem verwilderten Park des altehrwürdigen Gemäuers sieht sie das Potential für einen Skulpturengarten mit Werken von Künstlern der Region.....

Erlebbare Geschichte: Helke Günther aus Ramsla ist Ortschronistin mit Herzblut

Kultur & Bildung

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    »Was für das Dorf wichtig ist, sollte festgehalten werden!« Helke Günther aus Ramsla ist leidenschaftliche Ortschronistin. Ihr geht es nicht nur darum, Geschichte zu bewahren, sondern diese auch an die Leute zu bringen und erlebbar zu machen. Viele Jahre hat sie intensiv über die Geschichte der Häuser und Familien im Ort recherchiert und die Flurnamenbeschilderung auf den Weg gebracht. ....

Volksfest in Auerstedt: Wiedereröffnung des Schlossgasthofs

Veranstaltungstipps

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    Am 5. Juli 2025 wird der Schlossgasthof Auerstedt wiedereröffnet. Gastgeber Sascha Jakobi verspricht ein Volksfest mit Gastronomie, Musik und Unterhaltung. Besucher aus nah und fern können sich auf einen Tag des offenen Schlosses freuen. Die unverwechselbare Location soll künftig sowohl Anlaufpunkt für Radfahrer, Einheimische und Gourmets sowie Ort für Familienfeierlichkeiten sein.....

Rustikales Spektakel: Gautschen als krönender Abschluss

Kultur & Bildung

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    Nach zünftigem Brauch wurden am 25. Juni 2025 die angehenden Mediengestalter an der Walter-Gropius-Schule in Erfurt verabschiedet. Das öffentlich zelebrierte Gautschen krönte den Eintritt der Absolventen ins Berufsleben. Vor dem rustikalen Spektakel berichteten Emily und Mekka über die Herausforderungen einer im rasanten Wandel befindlichen Branche.....