Zum ersten Mal findet im südthüringischen Suhl ein Christopher Street Day statt. Und prompt gibt es Störungsversuche.
Suhl. Rechtsextreme haben versucht, den ersten Christopher Street Day (CSD) in Suhl zu stören. Einzelne kleinere Gruppierungen hätten den Kontakt zu der Demo mit 350 Menschen am Samstag gesucht und Pöbeleien begonnen, teilte die Polizei mit. Das sei unterbunden worden. Eine Person habe den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Die Veranstaltung an sich sei friedlich und störungsfrei verlaufen, hieß es weiter. Der CSD erinnert an den Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeiwillkür in der Christopher Street in New York (USA) von 1969. Heute steht er für den Kampf um für die Rechte queerer Menschen. In der Vergangenheit haben immer wieder Rechtsextreme versucht, die Demonstrationen zu stören. In Thüringen ist der CSD in diesem Jahr bereits in mehreren Orten gefeiert worden, weitere Veranstaltungen sollen unter anderem in Erfurt folgen.
(dpa)
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten